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Berichte & Presseveröffentlichungen

In dieser Kategorie werden Berichte und Presseberichte veröffentlicht. Die Berichte sowie den Pressespiegel aus den Jahren 2021 und zuvor finden sie auf unserer alten Website.

Surfen am Atlantik: ein Erlebnisbericht

Klassenfahrt nach St. Girons Plage, Frankreich

Für die zwei Sportklassen der Jahrgangsstufe 8 und die ehemalige Sportklasse der Jahrgangsstufe 9 fielen in den letzten beiden Jahren - pandemiebedingt - die traditionellen Skifreizeiten aus. Dies wollte unser Sportlehrer Philipp Kalbfleisch so nicht hinnehmen und organisierte für die Schülerinnen und Schüler der Profilklassen ein Alternativangebot. Vom 7. bis zum 14. Juli 2022 nahmen erstmalig über 70 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nidda die sportliche Herausforderung an und lernten an der französischen Atlantikküste Wellen zu reiten.

Die Ankunft im Camp

Nach einer 16-stündigen Busfahrt kamen wir Freitagmorgen gegen 9 Uhr erschöpft aber glücklich im Pure Surfcamp in St. Girons an. Das Camp ist Teil einer riesigen Campinganlage mit großem Pool. Bevor wir unsere Zelte bezogen, wurden wir mit den Camp-Regeln vertraut gemacht. Wir erfuhren von der “20 Uhr Liste“, in die wir uns abends beim Verlassen des Camps eintragen mussten. Um 22.30 Uhr mussten wir spätestens zurück im Camp sein; unsere Rückkehr mussten wir mit unserer Unterschrift bestätigen. Ab dann durften wir das Camp nicht mehr verlassen. Ab 23 Uhr gilt im Camp absolute Nachtruhe; diese hielten wir zumeist ein, denn Surfen macht müde! Die Regeln von Campleiter Leon waren übrigens unmissverständlich, da das Pure Surfcamp unter deutscher Leitung steht und es keine sprachlichen Barrieren gab.


Anstehen bei der Ausgabe der Neoprenanzüge

Der Tagesablauf im Camp

Zwischen 9 und 10 Uhr gab es Frühstück; hier wurden wir täglich mit Obst, Cornflakes, Baguette, Wurst, Käse und anderem versorgt. Beim Frühstück haben wir unsere Lunchpakete eigenständig vorbereitet, damit wir mittags nach unseren anderthalb-stündigen Surfkursen nicht verhungerten. Wir konnten uns jederzeit mit Wasser und Tee versorgen. Jeder von uns wurde gleich zu Beginn in eine Surfgruppe eingeteilt. Dem Ablaufplan konnten wir entnehmen, welche Surfgruppen wann, wo und mit wem Surfkurs hatten. Zwischen 19 und 20 Uhr gab es ein warmes Abendessen. In der Zeit zwischen Frühstück, Surfkurs und Abendessen hatten wir Freizeit, die wir individuell gestalten durften. Wir konnten entweder am bewachten Strand baden gehen, im Camp chillen bzw. das Sportangebot auf dem Campingplatz nutzen.


Surfen und Badespaß im Atlantik

Location

Das an allen Seiten offene Aufenthaltszelt bildet das Zentrum des Surfcamps, in dem das Surf-Team viele Aktivitäten organisiert. Dort haben wir gegessen, mit unseren Freunden gechillt, gelesen oder Spiele gespielt. Unmittelbar am Camp angeschlossen sind die Sanitäranlagen, wo wir unser Geschirr waschen und uns duschen konnten. Man kann sich vorstellen wieviel Sand in den Duschen war, wenn wir vom Strand zurückkamen!

Programm

Das Camp bot zwischendurch Programmpunkte an, so genannte “Animationen“; wir konnten zum Beispiel am Speed-Dating oder eine Karaoke Party teilnehmen. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass außer uns weitere 13-17-jährige deutschsprachige Teenager am Pure Surfcamp teilnahmen. Diese verbrachten ihre Ferien in St. Girons Plage im Rahmen einer Jugendreise – ohne Eltern!

Freizeitaktivitäten und Teamgeist

Wir hatten viel Zeit für Sport und Spaß. Neben surfen wurde im Pure Surfcamp eine große Anzahl an Gesellschaftsspielen, Tischtennisplatten, Volleyball und Fußball-Plätzen angeboten sowie eine große Pool-Landschaft. Ein kurzer Spaziergang zum Strand oder zur Promenade ergänzte das Angebot.

Durch diese Freizeitaktivitäten konnten die Klassen ein stärkeres und besseres Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, z.B. durch Mannschaftsspiele auf den Volleyball- und Fußballplätzen, oder auch bei Turnieren an den Tischtennisplatten. Das Mischen der Surfgruppen förderte den Teamgeist zwischen den Sportklassen. Marlene freut sich: „Ich kenne mittlerweile die Schüler der anderen Klassen besser und habe viele neue Leute kennen gelernt“.

Frankreich: Surfen Theorie/Praxis

Der Atlantik bietet beste Bedingungen für Anfänger: da die Wellen am Strand brechen, landet man sanft im Sand! Das Surfen wurde uns nicht nur in der Praxis auf den Wellen beigebracht, sondern auch in der Theorie. Zertifizierte Surfguides erteilten uns Theoriestunden, in denen sie uns über die Gefahren von Strömungen aufklärten und uns die verschiedenen Arten von Wellen und deren Einflüsse auf das Surfen erläuterten. Am Strand wurde uns zunächst von den deutsch- und englischsprachige Surflehrern „auf dem Trockenen“ beigebracht, wie man die Wellen nimmt und sich richtig auf das Board stellt. Wo wir gerade beim Thema Strand sind: dort durften wir nur mit Aufsicht der Lehrkräfte ins Wasser. Auch die Bedeutung der verschiedenfarbigen Flaggen wurde uns nahegebracht. Der Schwimmerbereich ist mit einer rot/ gelben Flagge begrenzt. Am Rettungsturm weht immer eine Flagge die entweder rot, gelb oder grün ist. Rot heißt, das die Wellen zu hoch sind und man nicht ins Wasser darf. Gelb heißt, dass man beim Baden aufpassen sollte und Grün bedeutet gefahrlose Wellen.


Vorbereitungen auf das Wellenreiten ​

Gemeinsam Natur erleben

Das Camp liegt hinter Dünen in einem Pinienwald. In den Wäldern wurden Schneisen angelegt, damit sich bei Waldbrand das Feuer nicht so schnell flächendeckend ausbreitet. Auf der Heimreise sahen wir allerdings nahe Bordeaux die ersten Rauchsäulen aufsteigen; nördlich vom Camp sind bereits große Waldflächen dem Feuer zum Opfer gefallen. Entlang der Atlantikküste gibt es am Strand keine Mülleimer, dafür aber strenge Regeln. Campleiter Leon machte uns darauf aufmerksam, dass „Surfer auf ihre Umwelt achten!“ Wir wurden ausdrücklich darauf hingewiesen, keinen Müll am Strand zurückzulassen und Müll mitzunehmen, den andere liegengelassen hatten. Das funktionierte tatsächlich sehr gut und der Strand war extrem sauber. Auf Nachhaltigkeit wird in der Region ebenfalls viel Wert gelegt: ein Shuttle-Bus brachte uns kostenlos vom Campingplatz zu den nahgelegenen Orten. So kann das Verkehrsaufkommen entlang der Küste verringert werden. Im Camp wurde zudem viel Wert darauf gelegt kein Essen wegzuwerfen. Die Teamer gaben das Essen aus und wer nicht satt wurde musste sich erneut in der Essenschlange anstellen und bekam jederzeit Nachschlag.


Auf dem Weg zum Surfstrand

Frankreich

Wir haben die Franzosen als sehr freundlich erlebt. Als wir zum Beispiel in den Shuttle-Bus einstiegen begrüßte die Busfahrerin jeden mit einem freundlichen „Bonjour“! In der Nähe des Camps befindet sich die Promenade, eine perfekte Ausgeh- und Shopping-Meile für Touristen und Surfer. Neben Souvenirgeschäften gibt es auf der Promenade einen Supermarkt, Restaurants und eine Eisdiele. Englisch- und Französischkenntnisse waren hilfreich beim Einkaufen und bestellen.


Sonnenuntergang am Ende eines erlebnisreichen Tages

Am Ende der Promenade befindet sich der Strand. Als kleinen Tipp: Schaut euch den Sonnenuntergang am Strand an!

Text und Bilder von: Lucia N., Amelie L., Lena St., Kaja N., Zahra R., Cecilia G., Luca K., S. Crews, C. Haas

Sportleistungskurse beim Windsurfen

Die beiden Sportleistungskurse der Q2-Phase absolvierten vom 11.-14.07 gemeinsam einen Windsurfkurs am Schottener Stausee. Bereits seit vielen Jahren wird der Kurs mit den Sportleistungskursen von Surflehrer Ulrich Heitmann geleitet. Auch dieses Jahr waren die vier Tage in Schotten ein voller Erfolg für die Schülerinnen und Schüler. Alle Prüflinge konnten den Surfschein erfolgreich absolvieren und zudem die gemeinsame Zeit bei bestem Wetter genießen.

Text und Bilder von Jannik Jung.

„Ohne Musik wär’ alles nichts.“ – Sommerkonzert des Gymnasiums Nidda

„Ohne Musik wär’ alles nichts.“ Mit diesem Zitat von Wolfgang Amadeus Mozart begrüßte Schulleiterin Alexa Heinze am 06. Juli 2022 die Gäste des diesjährigen Sommerkonzerts. Nach zweieinhalb Jahren pandemiebedingter Pause freuten sich die jungen Musikerinnen und Musiker endlich wieder vor Publikum in einem gut besuchten Bürgerhaus spielen zu können.
Dem Konzert war eine erfolgreiche Probenwoche in der Jugendherberge in Erbach vorausgegangen, in der die Stücke intensiv vorbereitet wurden. Trotzdem konnte man eine leichte aber freudige Anspannung auf Schüler- wie Lehrerseite spüren - lag der letzte Live-Auftritt doch sehr lange zurück. Für die Musikklassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 bedeutete der Abend sogar den ersten großen Auftritt. Unter der Leitung von Sina Valentin zeigten sie stolz, was sie in den letzten Monaten einstudiert und gelernt hatten.
Und so startete das Konzert mit einem kurzweiligen Mix aus klassischen Stücken wie Beethovens „Ode an die Freude“ und Pophits wie „Grenade“ von Bruno Mars. Nach großem Applaus für die Künstler/innen folgte der „Kleine Chor", ebenfalls bestehend aus Schülerinnen der Klassen 5 und 6 unter der Leitung von Christian Maul. Vor allem erfreute das Publikum die ganz besondere Interpretation von „All about Harry“, einer humoristischen Verarbeitung der aus den Harry-Potter-Verfilmungen bekannten Namen.
Das nachfolgende Orchester erzeugte dann ebenfalls den ein oder anderen Gänsehautmoment, als beispielsweise die Titelmelodien von „Star Wars“ und „Jurassic Park“ gespielt wurden. Zum Nachdenken regte schließlich der „Große Chor“ mit seinen Stücken an, wie beispielsweise durch die Interpretation von Pinks „Dear Mr. President“. Abschließend wurde es noch einmal richtig laut: Die Schulband, erstmals unter der Leitung von Marek Haesler, sorgte mit Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und den beiden „Frontfrauen“ Loreen Bach und Marleen Nikolajew und Songs wie etwa „Umbrella von Rihanna oder „For evigt“ von Volbeat für gute Stimmung. Ein fulminantes Finale war schließlich der gemeinsame Auftritt aller rund 80 jungen Künstlerinnen und Künstler: Gemeinsam sangen und spielten sie den Song „No!“ von Bukahara und entließen das Publikum mit diesem Zeichen für eine tolerante und offene Gesellschaft.
Die Musikfachschaft dankte allen, die zum Gelingen dieses Abends beigetragen hatten. Dazu gehörten unter anderem die „Servicegruppe Technik“, die für spektakuläres Licht und guten Ton gesorgt hatte, und der Förderverein des Gymnasiums, der stets die Anschaffung von Notenmaterial und Equipment großzügig ermöglichte.

Text von Lisa Hinkel, Fotos von Malte Lauterbach

Probefahrt nach Erbach

Vom ersten bis zum dritten Juni unternahmen wir, das Schulorchester, der große Chor sowie die Band des Gymnasiums Nidda eine Musikfreizeit nach Erbach zur Vorbereitung auf das Sommerkonzert. Am Morgen des ersten Juni trafen sich alle teilnehmenden Schüler:innen auf dem Parkplatz des Schwimmbades, wo der Bus mit Technik aus der Schule, anderem Equipment und dem Gepäck sowie der Instrumente der Mitfahrenden beladen wurde. Die Stimmung auf der Fahrt war angeregt und gespannt, vor allem aber befanden wir uns alle in freudiger Erwartung auf die bevorstehende Zeit.

Bei der Ankunft in der Jugendherberge herrschten zunächst gemischte Gefühle, da das Gebäude von außen nicht besonders einladend wirkte: Das kastige, grau angestrichene Haus sah mehr aus wie ein Gefängnis oder eine Kaserne. Die bunte Ausgestaltung der Räumlichkeiten sowie die freundliche, helle Atmosphäre beseitigten die Zweifel jedoch schnell. Nach dem Ausladen folgte auf eine kurze Erkundungs- und Ruhepause und die Begrüßung der Herbergsmutter das Mittagessen, das nicht bei allen auf Begeisterung stieß. Gleich darauf fand die erste Probe statt, welche noch holprig verlief, aber Mut für die folgenden machte. Am Ende dieses anstrengenden Tages und nach einer weiteren Probe stand der „Kennenlern-Abend“ an. Es wurden einige lustige Spiele gespielt, kleine Rivalitäten entflammt, aber vor allem viel gelacht. Im Anschluss begaben sich alle auf die Zimmer.

Der nächste Tag bestand aus intensivem Proben, Essen und Schlafen. Die Spuren des letzten Tages waren deutlich an der Müdigkeit der meisten zu erkennen, doch Orchesterdirigentin Sina Valentin hatte kein Erbarmen. Unermüdlich wurde an Feinheiten geschliffen, Registerproben abgehalten und natürlich ganz viel Musik gemacht. Am Ende des Tages spielten die Band, der Chor und das Orchester ein kleines internes Konzert für die jeweilig anderen Gruppen. Nach dem Abendessen fand der Abschluss-Abend statt, bei dem die Schüler:innen gruppenweise ein Theaterstück mit Lehrkräften in der Hauptrolle erarbeiten sollten. Die Resultate waren unnachahmlich und kolossal komisch. Die Lacher waren noch lauter als am Abend zuvor und bis zur Nachtruhe verklangen sie auch nicht.

Am letzten Morgen versammelten sich alle zum Gruppenfoto und gaben Feedback zu der Fahrt. Dieses fiel insgesamt eher positiv aus, wobei die meisten aber keinen Vergleich mit den vorangegangen Musikfreizeiten sahen. Alle packten ihre Sachen zusammen, holten die Instrumente und Technik aus den Probenräumen und verstauten sie im Bus. Auf der Rückfahrt merkte man die Erschöpfung der letzten Tage sehr und die Teilnehmenden waren dann doch froh, wieder zu Hause zu sein. Trotzdem freuten wir uns alle auf das bevorstehende Sommerkonzert.

Text: Felix Kauer

WhatsApp, TikTok, Instagram: Schüler/innen des Gymnasiums Nidda im kritischen Umgang mit Sozialen Medien

„Digital Natives“, das sind die Kinder von heute und beschreibt die Generation, die mit digitalen Medien aufwächst. Dass dabei der kritische Umgang mit Sozialen Medien eine entscheidende Rolle spielt, wurde den Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen am Gymnasium ganz bewusst, als sie gemeinsam das Projekt „WebKlicker“ durchführten. Denn so leicht es den Schülern auch fällt, das eigene Smartphone oder Tablet im Alltag zu nutzen, werden die damit verbundenen Risiken oft nicht erkannt oder ernst genug genommen. Hier setzt das Projekt an, welches von der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) gefördert wird. Ziel ist es, die Kinder spielerisch und aktiv dazu anzuregen, digitale Medien, insbesondere das eigene SmartPhone und seine Funktionen, kritisch und reflektiert zu betrachten. Kompetente fachliche Unterstützung erhielt das Gymnasium von dem engagierten Team der gemeinnützigen Agentur „medienblau“, welche bundesweit Projekte und Fortbildungen zur Medienarbeit durchführt. So wurden Soziale Medien in Form von WhatsApp, TikTok, Instagram und YouTube im Hinblick auf ihre Nutzung kritisch analysiert und in einem selbst erstellten WebComic reflektiert. Ein von den Kindern durch die Comics mitgestalteter Elternabend bezog die Eltern und Erziehungsberechtigten aktiv ein und bot Raum für Fragen und neue Sichtweisen in Bezug auf die Mediennutzung ihrer Kinder. Viele Eltern meldeten zurück, dass das Projekt in der Familie als Impuls diente, um mit den Kindern zusammen über den Konsum digitaler Medien zu sprechen und gemeinsam neue Verhaltensregeln auszuarbeiten. Auch in den teilnehmen Klassen zeigte sich ein veränderter Standpunkt zur eigenen Mediennutzung, zum Beispiel im Umgang mit dem Klassen-Chat. Daher war es nicht verwunderlich, dass das Projekt sowohl von den Eltern als auch von den Schülern durchweg positiv bewertet wurde. Dies veranlasste die Schulgemeinde des Gymnasiums Nidda dazu, dass das Projekt in angepasster Form in das Mediencurriculum der Schule aufgenommen wurde und ab nun regelmäßig in der Jahrgangsstufe 6 durchgeführt werden wird. Es ist geplant, dass die Durchführung von als Multiplikatoren geschulten Lehrkräfte in Kooperation mit den Klassenlehrkräften übernommen wird. Denn auch für die Lehrkräfte des Gymnasiums Nidda ist der Umgang mit digitalen Medien von besonderer Wichtigkeit, nicht nur unterrichtsbezogen, sondern vor allem auch hinsichtlich der Frage als Erwachsene, was die Kinder und Jugendlichen in ihrem Alltag beschäftigt, welche Apps gerade angesagt sind. Nur wenn hier Unterstützung angeboten wird, werden sich die jungen Heranwachsenden sicher, aufmerksam und kritisch im Netz bewegen können.

Text: Lisa Hinkel, Foto: Sonia Crews

Meiose-Projekt Klasse 9

In den Jahrgangsstufen neun bildet das Thema „Genetik“ einen wichtigen Baustein, um Prozesse im eigenen Körper besser verstehen zu können. In dessen Verlauf werden die beiden Kernteilungsprozesse „Mitose und Meiose“ besprochen. In diesem Schuljahr war es die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse mit ihren Handys und Tablets einen Stop Motion Film über den zuvor besprochenen Ablauf der Meiose zu erstellen. Die dafür nötigen Kriterien wurden hierbei von den Schülerinnen und Schülern auf unterschiedliche Art und Weise umgesetzt. Für die überwiegende Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler war es der erste Film, der mithilfe einer Stop Motion App erstellt wurde. Das Erstellen des Videos ermöglicht es den Schülerinnen und Schüler sich mit wissenschaftlichen Inhalten intensiv und kreativ auseinanderzusetzen. In den folgenden Schuljahren soll der Umgang mit der App und das Erstellen von Videos in den naturwissenschaftlichen Fächern weiter vertieft und geübt werden. Schritt für Schritt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler so die Kompetenzen Lernvideos für den eigenen Lernprozess zu erstellen.

Die Bilder und Videos stammen mit freundlicher Genehmigung von der jetzigen Klasse 9a, Text von Kerstin Schäfer.

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