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Berichte & Presseveröffentlichungen

In dieser Kategorie werden Berichte und Presseberichte veröffentlicht. Die Berichte sowie den Pressespiegel aus den Jahren 2021 und zuvor finden sie auf unserer alten Website.

Finanzielle Bildung im Fokus: VR Bank informiert Zehntklässler des Gymnasiums Nidda über Zinseszins, Kredite und Schuldenfallen

Wie wirkt Zinseszins eigentlich in der Realität, und warum kann ein unbedachter Handyvertrag zur Schuldenfalle werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich die gesamte Jahrgangsstufe 10 des Gymnasiums Nidda am 16. April 2026 in einem interaktiven Vortrag zur finanziellen Bildung. Eingeladen waren Adrian Spangenberger und Tim Feinauer von der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen, die dort für den Bereich finanzielle Bildung zuständig sind. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lehrer Philipp Kalbfleisch.

Der Impuls für den Vortrag entstand bereits im vergangenen Schuljahr: Im Mathematikunterricht waren Fragen zu Zinseszins und Kreditmodellen aufgekommen – Anlass genug, das Thema in diesem Jahr für alle Zehntklässler umfassend und praxisnah aufzubereiten.

Mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Einstiegsfrage holten Spangenberger und Feinauer die Schülerinnen und Schüler ab: Was geschieht mit 1000 Euro, wenn man sie anlegt – oder wenn man sie leiht? Diese Frage öffnete die Tür zu einem der zentralen Themen des Vormittags: der Macht des Zinseszinses.

Die Jugendlichen berechneten mithilfe der Zinseszinsformel verschiedene Szenarien für ihre eigene finanzielle Zukunft. Verglichen wurden konservative Geldanlagen mit risikoorientierten Investitionen. Besonders deutlich wurde dabei, wie stark der Faktor Zeit die Kapitalbildung beeinflusst – und wie frühzeitiges Sparen langfristig enorme Effekte erzielen kann.

Im zweiten Teil des Vortrags ging es um Kreditarten und deren Funktionsweise. Die Experten erklärten Unterschiede zwischen Ratenkredit, Dispokredit und Hypothek und nahmen auch das Prinzip „Buy now, pay later“ unter die Lupe. Dabei wurde klar: Solche Modelle wirken oft harmlos, bergen aber erhebliche Risiken. Mahngebühren, steigende Zinsen oder sogar negative SCHUFA-Einträge können schnell zur Belastung werden – besonders, wenn finanzielle Grundkenntnisse fehlen.

In einer offenen Diskussionsrunde beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, warum ein schlechter SCHUFA-Score problematisch ist. Ob Wohnungssuche, Kreditaufnahme oder Handyvertrag – viele Lebensbereiche hängen von einer positiven Bonität ab.

Anhand eines Fallbeispiels eines Siebzehnjährigen wurde verdeutlicht, wie schnell Schulden entstehen können: In-App-Käufe, Spiele, mehrere Handyverträge, Ratenkäufe und sozialer Druck führten dort zu einer Spirale, die ohne Unterstützung kaum zu stoppen gewesen wäre.

Spangenberger zitierte in diesem Zusammenhang Henry Ford: „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“

Philipp Kalbfleisch betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen: Mangelnde Finanzbildung sei einer der Hauptgründe für spätere Verschuldung – umso wichtiger sei es, frühzeitig Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Geld zu schaffen. Er bedankte sich herzlich bei der VR Bank sowie bei Adrian Spangenberger und Tim Feinauer für ihren engagierten Einsatz und die praxisnahen Einblicke. Der Vormittag zeigte: Finanzielle Bildung ist kein trockenes Thema, sondern ein entscheidender Baustein für ein selbstbestimmtes Leben.

Lisa Hinkel

In diesem Jahr nahm das Gymnasium Nidda bereits zum sechsten Mal am spanischen Vorlesewettbewerb Leo, leo... ¿Qué lees? teil. Diese liebgewonnene Tradition an unserer Schule weckt Begeisterung für die spanische Sprache und bietet eine schöne Gelegenheit zur Zusammenarbeit über mehrere Klassenstufen hinweg. Besonders freuen wir uns darüber, dass viele Schülerinnen und Schüler wiederholt am Wettbewerb teilnehmen und wir ihre Fortschritte innerhalb kurzer Zeit miterleben dürfen.

Nach den Klassenentscheiden im Regelunterricht fand ein Schulfinale mit zwanzig Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10 statt. Aufgrund der zahlreichen beeindruckenden Beiträge fiel es den Spanischlehrkräften nicht leicht, die Besten der jeweiligen Sprachniveaus auszuwählen. Letztendlich konnten sich Thea Reus (A1), Sophia Röhling (A2), Letizia Wasilewski (B1) und Charlotte Beutler (B2) durchsetzen.

Gemeinsam mit den Zweitplatzierten und der Spanischlehrerin Frau García Bosch verbrachten sie einen ereignisreichen Tag in Wölfersheim an der Singbergschule, wo das Regionalfinale ausgerichtet wurde. Besonders stolz sind wir darauf, dass sich eine unserer Schülerinnen dort gegen die große Konkurrenz behaupten konnte. Wir drücken Thea bereits jetzt die Daumen für das Hessenfinale am 29.05.2026 in Frankfurt.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Wettbewerbsrunde im kommenden Schuljahr und sind gespannt auf die Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler.

Text von Franziska Hubach

Unser Schulsieger steht fest! -  Geographiewettbewerb DIERCKE Wissen

Der Schüler Philipp Weisel aus der Klasse 10A hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb DIERCKE Wissen teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. 

In diesem Jahr startete der Diercke WISSEN zum zweiten Mal für unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10. Insgesamt 173 Lernende traten gegeneinander an, wobei sich Philipp in der 2. Runde unter den besten acht Schülerinnen und Schülern als Schulsieger durchsetzen konnte. Den zweiten und dritten Platz belegten Mick Heinrich (10D) und Sarah Hergenröther (10B). 

Nun müssen noch zwei Hürden überwunden werden: Als Schulsieger qualifizierte sich Philipp für den Landesentscheid Hessen. Mit einem Sieg auf Landesebene würde sich Philipp einen Platz im großen Finale von Diercke WISSEN am 5. Juni 2026 in Braunschweig sichern, in dem die besten Geographieschülerinnen und -schüler Deutschlands gegeneinander antreten.

Der Wettbewerb Diercke WISSEN Junior für die Klassen der Jahrgänge 5 und 6 fand am Gymnasium Nidda bereits zum vierten Mal in Folge statt. Insgesamt nahmen 239 Schülerinnen und Schüler teil. Von allen Teilnehmern beantwortete Yannick Möller aus der Klasse 6D die meisten, zum Teil sehr kniffligen Fragen, korrekt und konnte sich somit als JUNIOR-Sieger durchsetzen. Anton Klotzbücher und Leona Philipps, ebenfalls aus der Klasse 6D, erlangten den zweiten und dritten Platz.

Wir gratulieren unseren beiden Gewinnern, die sich über einen Kinogutschein freuen können. Unserem Schulsieger Philipp wünschen wir viel Erfolg für die Qualifizierung im Landesentscheid.

Text von Simone Fischer

Blick in die Weiten des Universums - Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften des Gymnasiums Nidda besucht Sternwarte in Stumpertenrod

Einen spannenden Einblick in die Welt der Astronomie erhielten Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses Naturwissenschaften des Gymnasiums Nidda am 5. März 2026 bei einem Besuch der Sternwarte in Stumpertenrod. Begleitet wurden die sechs Schüler und drei Schülerinnen von sieben Eltern sowie ihrem Kursleiter Christian Schneider. Auch der stellvertretende Schulleiter Roman Belter nahm an der Exkursion teil.

Der rund zweieinhalbstündige Abend wurde von Astronomie-Experte Walter Gröning gestaltet, der die Gruppe mit viel Fachwissen und anschaulichen Erklärungen durch das Programm führte. Trotz leicht getrübter Sicht durch Saharastaub gelang es, mit den Teleskopen beeindruckende Himmelsobjekte zu beobachten. Besonders faszinierend war der Blick auf den Planeten Jupiter und seine großen Monde. Auch der bekannte Orionnebel im Sternbild Orion konnte entdeckt werden.

Ein Höhepunkt des Abends war ein anschaulicher Vortrag über Sonnenaktivitäten und die gewaltigen Dimensionen des Universums. Dabei erfuhren die Teilnehmenden unter anderem, wie Sonnenstürme entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Erde haben können. Für besondere Begeisterung sorgte außerdem ein echter Meteorit, den die Schülerinnen und Schüler sogar in die Hand nehmen durften.

Der Besuch der Sternwarte fügt sich in das MINT-Konzept des Gymnasiums Nidda ein, mit dem die Schule gezielt Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördert. Außerschulische Lernorte wie die Sternwarte ermöglichen es den Lernenden, naturwissenschaftliche Inhalte direkt zu erleben.

Am Ende des Abends waren sich Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte einig: Der Blick durch das Teleskop und die faszinierenden Einblicke in die Dimensionen des Universums machten den Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

Text & Bilder: Christian Schneider

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