16.01.2019, 10:30 Uhr: Der Politik und Wirtschaft Leistungskurs Q3 des Gymnasium Niddas sitzt im Konferenzraum 1 des Besucherzentrums des Ministeriums der Verteidigung in Bonn. Nach langer Busfahrt und mit Erfrischungen vor sich, warten sie auf den Start des Vortrages über die Bundeswehr im Zusammenhang mit der deutschen Sicherheitspolitik.

Nach der Vorstellung des Referenten, Hauptmann Jens Mattheis, führte dieser uns mithilfe beispielhafter Auslandseinsätze anschaulich durch die Aufgaben der Bundeswehr und erläuterte uns zudem die Grundlagen und Herausforderungen der Sicherheitspolitik.
So ist es erschreckend, dass sich weltweit zehn Länder im Kriegszustand befinden. Der intensivste davon ist überraschenderweise der Kampf gegen Drogen in Mexico.
Die sicherheitspolitischen Herausforderungen sind vielfältig und aufeinander aufbauend.  Spannungen zwischen verschiedenen ethischen oder religiösen Gruppen sind der Grund von Flüchtlingsströmen und deswegen entsteht eine Knappheit der Ressourcen. Naturkatastrophen können zu unkontrollierter Waffenverteilung und Staatszerfall  führen, die wiederum in Piraterie, organisierter Kriminalität und Terrorismus enden. Ein neues und sehr aktuelles Problem sind Cyberangriffe, die Hacker durchführen – oft auch gegen wichtige Institutionen, wie die Regierung.
Die Aufgaben der Bundeswehr sind zahlreich und wichtig für die deutsche und auch globale Gesellschaft. Darunter fallen der Heimatschutz, Landes- und Bündnisverteidigung, sowie humanitäre Not- und Katastrophenhilfe im Ausland.
Das Ende des Vortrages wurde mit originalen Videos aus Gefechten, die stark zum Nachdenken anregen, und einer Möglichkeit Fragen zu stellen, erreicht.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus weiter zu dem Haus der Geschichte, das die Geschichte Deutschlands zwischen 1945 und der Gegenwart beleuchtet.
Durch eine Führung durch die Ausstellung hatten wir Erläuterungen und Erklärungen einer Expertin zu den bewegenden Momenten ab dem Zweiten Weltkrieg.
So erfuhren wir über die Verwendung von Lebensmittelkarten kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und die Einführung der Deutschen Mark, die Teilung in DDR und BRD und die jeweilige geschichtliche Entwicklung. Natürlich durfte auch der berühmte selbstbewusste Akt Konrad Adenauers nicht fehlen, indem er auf den Teppich der Alliierten trat.
Weitere Highlights waren der Gang durch einen „Rosinenbomber“, der beeindruckende sowjetische Panzer und der alte VW Bus aus der Hippie-Zeit.
Nach der erlebnisreichen Führung stiegen wir wieder in den Bus in Richtung Nidda und verabschiedeten uns von der ehemalige Hauptstadt Bonn.

Vielen Dank an Jens Mattheis und das Verteidigungsministerium und das Haus der Geschichte für diese interessante und lehrreiche Erfahrung!

Foto: Nicolas Kautz

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Schule ist eine Herausforderung     

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... lassen wir uns darauf ein!

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(Schulprogramm 2012)

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