Sind wir eigentlich selbst die Urheber unserer Taten? Handelt unser Gehirn für uns? Welchen Anteil haben Prägungen und genetische Bestimmungsfaktoren an unseren Entscheidungen? Was macht uns frei – oder auch nicht? Mit der komplexen Frage der Willensfreiheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe vor allem im Ethik-Unterricht auseinander, wenn es um die Behandlung der unterschiedlichen Bilder vom Menschen geht.

Im Jubiläumsjahr führte das Gymnasium Nidda die Tradition des „philosophischen Tages“ fort. Hierbei sollten in diesem Jahr die verschiedenen Positionen zum Thema Freiheit des Menschen vertiefend untersucht und mögliche Konsequenzen aus der jeweiligen Perspektive auf den Menschen reflektiert werden. In Kleingruppen widmeten sich Schülerinnen und Schüler der Q1-Phase Menschenbildern von Psychologie, Neurowissenschaften und Philosophie, unterstützt von Religions- und Ethiklehrern sowie einer Lehramtsstudentin.

Mit der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrgangs erarbeiteten sie dabei auch kritische Fragen, die später zum Tragen kommen sollten: Als Spezialisten zum Thema hatte man den Anthropologen und Theologen Prof. Jörg Splett gewonnen, der sich im Anschluss an seinen Vortrag den Fragen der Schülerinnen und Schüler stellte.

Die Fachsprecher der Fachgruppen Ethik und Religion, Markus Hofmann und Jürgen Schubert, zeigten sich mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden.

 

 

 

 

Termine

 
 
Termine:
 
01.10 - 31.12. Kunstausstellung der Jahrgangsstufe 10 zum Thema "1200 Jahre lebendiges Nidda" im Rathaus
 
09.11. Gedenkfeier zur Progromnacht
 
11.11. Festakt zum 50-jährigen Jubiläum, 19:00 Uhr Bürgerhaus Nidda
 
16.11. Irish Theatre, Jg. 5-8
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